Drehko

Unter dem Begriff „Drehko“ versteht man in der Elektrotechnik eine Abkürzung für die Bezeichnung Drehkondensator. Er zählt zur Gruppe der variablen Kondensatoren.  Ein Drehkondensator dient hierbei dazu als verstellbarer Kondensator zu dienen, deren Kapazität in bestimmten Grenzen mechanisch einstellbar ist. Dies geschieht, indem die kapazitiv wirksame Fläche und damit die Kapazität geändert wird.

 

Der Drehko besteht aus einem sogenannten „Stator“, welcher aus mehreren auf Abstand gesetzten Metallscheiben besteht, dem „Rotor“, der aus einer gleichen Menge Metallscheiben auf einer Welle besteht und einem Dielektrikum. Das am häufigsten verwendete Dielektrikum ist Luft. Aber auch andere, wie Kunststofffolien oder ein Vakuum werden verwendet um zum Beispiel eine Hochfrequenz-Leistung zu erzeugen. Der Drehko funktioniert, indem die Welle sich um 180° drehen lässt und dadurch die Metallscheiben kammförmig ineinander gedreht werden, wodurch sich die kapazitive Fläche ändert. Um zu gewährleisten, dass keine mechanischen Ungenauigkeiten entstehen, ist die Welle des Rotors meistens mit Kugellagern versehen. Weiterhin wird der Drehko oft mit einem Kunststoffgehäuse ummantelt, um Verschmutzungen von außen, und damit große Messfehler, zu verhindern.

 

 


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