Drehkondensator

Was ist eigentlich ein Drehkondensator? Der Drehkondensator gehört zur Familie der Kondensatoren. Er ist ein sogenannter variabler Kondensator. Oft wird der Drehkondensator auch nur vereinfacht als „Drehko“ bezeichnet. Drehkondensatoren sind einstellbare Kondensatoren. Folglich kann ihre Kapazität in bestimmten Grenzen z. B. mechanisch justiert werden. Die Änderung der elektrischen Kapazität erfolgt dabei über eine Verkleinerung- bzw. Vergrößerung der kapazitiv wirksamen Fläche. Drehkos sind im Gegensatz zu den artverwandten Trimmkondensatoren für häufige und wiederkehrende Betätigungen konzipiert. Dazu zählt unter anderem die manuelle Sendersuche in älteren Rundfunkgeräten wie Radios.

 

Eine Untergruppe der Drehkondensatoren stellen die Korrektionskondensatoren dar. Diese Kondensatoren können ihre Kapazität nur entlang einer präzise vorgegebenen Frequenz ändern. Am weitaus häufigsten werden Drehkondensatoren mit einem Dielektrikum aus Luft gefertigt. So gesehen nutzt der Kondensator einfach die Umgebungsbedingungen zur Konstruktion einer isolierenden Schicht. Früher wurde alternativ oft Hartpapier verwendet um eine isolierende Halbleiterschicht zu erstellen. Allerdings wurde dies im Laufe des technischen Fortschritts weitgehend durch Teflon und Polypropylen verdrängt.

 


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Omron K. K.
Piher Sensors and Controls
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Powertip Technology
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