Elektrometerröhren

Die Geschichte der Elektrotechnik- und Elektronik hat eine Reihe von Bauelementen hervorgebracht, deren Präsenz nur von kurzweiliger Dauer war. Grund für die hohe Fluktuation sind Verdrängungsprozesse unter den Produkten. Gerade die Elektronik stellt als moderne Technologiebranche höchste Anforderungen an Schaltungen und die zugehörigen Bauteile. Ein Opfer dieser Entwicklung war die Elektrometerröhre. Diese spezielle Elektronenröhre zeichnet sich durch ihren besonders kleinen Gitterstrom aus.

 

Trotz weiterer ordentlicher Bauteileigenschaften wurde die Elektrometerröhre seit den 1970er Jahren nahezu komplett durch Operationsverstärker ausgetauscht. Elektrometerröhren sucht man deshalb in modernen elektrischen Netzwerken vergebens. Die meisten Elektrometerröhren waren als Tetroden konzipiert und wurden auch so gebaut. Allerdings diente die erste Gitterelektrode bei der Elektrometerröhre, abweichend von der herkömmlichen Tetrode, als Raumladegitter. Dieses Raumladegitter wird mit einem positiven elektrischen Potential von 10 Volt betrieben. Die Folge ist eine Beschleunigung der durch die Kathode emittierten Elektronen in Richtung Anode.

 


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