Geißler-Röhren

Geißler-Röhren sind Elektronenröhren, die vorwiegend für demonstrative Zwecke und Untersuchungen von physikalischen Phänomenen eingesetzt werden. Die Geißler-Röhre ist eine sehr spezielle Elektronenröhre. Diese Art von Röhre wird auch als Kaltkathoden-Gasentladungsröhre bezeichnet. Hauptsächlich werden mit Geißler-Röhren Prozesse und Ergebnisse von Gasentladungen veranschaulicht. Geißler-Röhren wurden in Deutschland seit Ende des 19. Jahrhunderts überwiegend in Thüringen gefertigt. Als Erfinder dieser individuellen Elektronenröhre gilt der Physiker Heinrich Geißler.

 

Dieser war nicht nur ein herausragender Wissenschaftler. Er beherrschte das Handwerk der Glasbläserei, sodass die gesamte Konstruktion und Ausführung der Geißlerröhre ihm zuzuschreiben ist. Die Geißler-Röhren waren besonders in Schulen und technischen Bildungseinrichtungen sehr beliebt. Allerdings konnte sich die Röhre auf lange Sicht nicht auf dem Markt halten, da die individuelle Nachfrage stark zurückging und nahezu alle Geißler-Röhren an Schulen geliefert wurden. So wie die meisten Elektronenröhren verfügt auch die Geißlerröhre über zwei Elektroden. Diese bestehen in den meisten Fällen aus Aluminium und nennen sich Anode und Kathode.

 


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