Hartu

Das Unternehmen Hartu ist ein Entwickler, Hersteller sowie Distributor von speziellen innovativen und kundengerechten Induktivitäten. Die Firma Hartu ist ein typischer deutscher Mittelständler und etablierte sich im Laufe der Zeit immer weiter auch am internationalen Technologiemarkt.

Gründer und Namensgeber von Hartu ist Götz-Udo Hartmann. Er rief die Unternehmung im Jahre 1965 ins Geschäftsleben. Nach anfänglichem recht allgemein gehaltenem Produktportfolio fokussierte sich Hartu auf individuell angepasste und produzierte Induktivitäten. Damit traten Hartmann und seine Mitstreiter in eine technische Nische, die sich nach der Versorgung mit zuverlässigen, qualitativen Bauteilen sehnte. Heute sind viele „Global Player“ wie Hewlett-Packard, IBM und Samsung auf hochwertige induktive elektronische Bauelemente angewiesen.

1978 gelang Hartu mit der Entwicklung eines ersten Eisenpulverkerns für Dimmeranwendungen ein innovativer Meilenstein, der den wirtschaftlichen Erfolg beflügelte. Dimmer spielen in vielen Lampen, Leuchten und anderen Produkten eine Rolle, deren elektrische Leistung reguliert werden soll. Durch die anziehenden Nachfragezahlen gedrängt, widmete sich das Unternehmen Hartu stets auch der Expansion der eigenen Produktionskapazität. Das erste große internationale Werk eröffnete 1985 in Tunesien. Gleichzeitig wurde die Firma Hartu als registrierte Handelsmarke eingetragen (Registered Trade Mark).

 

Durch die eigenen technischen Entwicklungserfolge bestätigt, investierte die Geschäftsführung weiterhin viel Geld in Innovationshoffnungen. Mitarbeitern gelang 1993 die Fertigstellung eines besonderen Eisenferritkerns, dessen Name oft mit „Snap-In“ verkürzt wird.

Bei der Schaltung von Induktivitäten treten in der elektrotechnischen Praxis Problemstellungen auf, deren effektive Lösung Hartus oberstes Unternehmensziel ist. Insbesondere Schalter unterliegen einer hohen Belastung bei einem induktiven Abschalt- bzw. Anschaltvorgang. Die resultierenden sehr hohen Spannungen sind für elektronische Schalter wie Transistoren besonders gefährlich. Hier kann es leicht zu Bauteilschäden kommen, die nicht selten in Geräteausfällen enden. Um diesem Szenario vorzubeugen werden alle Induktivitäten bei Hartu vor ihrer Serienherstellung ausgiebig in Laboren getestet und ihr individuelles Leistungsabgabe- und Aufnahmeverhalten protokolliert.

Im Jahre 1997 ging Hartu als Tochterunternehmen in der schweizerischen Aktiengesellschaft „Phoenix Mecano“ auf.

 


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