Ignitrone

Recht unbekannt sind innerhalb der Elektronik- und Elektrotechnik die Ignitrone. Dabei zeigen Ignitrone ein interessantes Schaltverhalten und weisen zudem wichtige elektrische Eigenschaften auf. Doch was genau meint man eigentlich, wenn von Ignitronen die Rede ist? Als Ignitrone werden spezielle Quecksilberdampfgleichrichter bezeichnet, deren Funktion sich auf die Verwendung einer Zündelektrode stützt. Diese Zündelektrode ermöglicht darüber hinaus eine Steuerung des Quecksilberdampfgleichrichters. Somit handelt es sich bei Ignitronen um aktive Bauelemente. Dieser Fakt wird unterstrichen durch ihre Zugehörigkeit zur großen Bauteilfamilie der Elektronenröhren.

 

Ignitrone besitzen im Inneren eine Quecksilberteichelektrode. Die ersten Ignitrone entwickelte der Amerikaner Joseph Slepian in den 1930er- Jahren. Der Elektroingenieur Slepian war zu dieser Zeit gerade bei dem Unternehmen „Westinghouse Electric Corporation“ beschäftig. Aufgrund ihrer speziellen technischen Konstruktion sind Ignitrone in der Lage, elektrische Ströme bis zu einigen 100.000 A gleichzurichten. Damit sind Ignitrone prädestiniert für Einsatzbereiche, in denen sehr große Gleichströme notwendig sind. Dies ist in der Praxis zum Beispiel bei der Schmelzflusselektrolyse der Fall.

 


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