Inversdiode

Was ist eigentlich eine Inversdiode und wie wird sie konstruiert? Eine normale Halbleiterdiode lässt den elektrischen Strom in eine Richtung fast ungehindert passieren und sperrt in die entgegengesetzte Richtung. Diese Eigenschaft ist charakteristisch für eine Diode. Allerdings gibt es in der Halbleiterelektronik Dioden und Transistoren, die im Rückwärtsbetrieb nicht voll oder gar nicht sperrend wirken. Was auf den ersten Blick überraschend erscheinen mag macht in vielen elektronischen Schaltungen und Netzwerken mit induktiven Lasten durchaus Sinn.

 

Folglich gibt es „Inversdioden“ von Transistoren, die sich bei Sperrbetrieb in Flusspolung befinden. Beispielhaft für das Ausnutzen der Inversdioden-Funktion ist der DMOS-Feldeffekttransistor, ein spezieller Transistor der Hochleistungselektronik. Dieser MOSFET weist einen parasitären p-n-Übergang auf, der bei Rückwärtsströmen schaltet und die Inversdiode quasi aktiviert. Die Inversdiode wirkt in diesem Fall beim Schalten großer induktiver Lasten wie eine Freilaufdiode.

 


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