Kerko

Hinter dem Kürzel „Kerko“ verbirgt sich ein elektrisches Bauelement. Es handelt sich um einen Keramik-Kondensator. Doch was genau ist eigentlich so ein Kerko und wie funktioniert er? Ein Keramik-Kondensator ist grundsätzlich erstmal ein elektrischer Kondensator mit einem Dielektrikum aus keramischem Material. Durch Variation der verschiedenen Keramikanteile kann man individuelle Kondensatoren konstruieren, die sich hinsichtlich ihrer elektrischen Eigenschaften unterscheiden.

Allgemein gibt es zwei Gruppen von eingesetzten Keramikarten. Zum einen existieren Keramik-Kondensatoren mit paraelektrischen Materialien mit zugleich feldstärkeunabhängiger und geringer Permittivität. Diese Kondensatoren weisen meistens auch eine kleine spezifische Kapazität auf. Des Weiteren gibt es Kerkos, die auf ferroelektrischen Stoffen beruhen. Diese verfügen auch über eine größere Permittivität, die zudem auch feldstärkeabhängig ist.

 

Kerkos findet man überwiegend mit Kapazitäten im Picofarad- und Mikrofaradbereich. Einige Bauvarianten des Keramik-Kondensators werden derart häufig hergestellt, dass sie zu den am meisten produzierten elektrischen Bauelementen überhaupt gehören.

„Kerko“ steht also für Keramik-Kondensator, einem wichtigen Kondensator mit speziellen Eigenschaften, der in vielen elektrischen Schaltungen und Maschinen genutzt wird.

 


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