Korrektionskondensator

Unter dem Korrektionskondensator versteht man in der Elektrotechnik eine Art des Drehkondensators, der sich als Übergang zwischen einem Drehkondensator mit großen Grenzen und dem nachfolgenden Trimmkondensator, die einen sehr kleinen Einstellbereich besitzen, definiert. Ihre Anwendung finden sie in Geräten, die regelmäßig, aber nicht zu oft betätigt werden, wie zum Beispiel in Sendern, um die Feineinstellung der Sendefrequenz zu regeln und haben einen variablen Kapazitätsbereich von 1,5 pF bis 100 pF.

 

Der Korrektionskondensator besteht, wie die meisten Drehkondensatoren, aus einem Statorpaket, welches aus mehreren Metallscheiben besteht, einem Rotorpaket, was genauso viele zum Stator parallele Metallscheiben besitzt, und einem Dielektrikum. Ein Korrektionskondensator mit Luft als Dielektrikum, welches am häufigsten verwendet wird, nennt man Luft-Korrektionskondensator. Dieser ist, im Gegensatz zum Regelkondensator, auch mit Luft als Dielektrikum sehr stabil. Dies liegt vor allem daran, dass der Rotor über einen Schleifer mit seitlich angebrachten Löt- Ösen befestigt ist. Durch die stabile Bauform und dadurch, dass die Antriebswelle mit einem Kugellager gelagert ist, sind die Korrektionskondensator meistens für Zentralmontagen vorgesehen.

 

 


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