Laufzeitröhre

Elektronenröhren gibt es in den verschiedensten Ausprägungen. Einige Typen der Elektronenröhre sind recht simpel aufgebaut. Dazu zählt die einfachste Form der Elektronenröhre, die Röhrendiode. Allerdings existieren auch Bauvarianten, die über eine äußerst umfangreiche und komplizierte elektrotechnische Konstruktion verfügen. Die Laufzeitröhre kann hierfür als exemplarisches Beispiel gelten. Als Laufzeitröhren werden in der Hochfrequenztechnik besondere Röhren bezeichnet, die der Erzeugung von Mikrowellen dienen. Zum Teil werden durch die Laufzeitröhre auch Mikrowellen-Strahlen verstärkt.

 

Das ursächliche Funktionsprinzip der Laufzeitröhre basiert auf der Laufzeit der Elektronen, die diese benötigen, um im Inneren des Bauelements ihre Position zu ändern. Lautzeitröhren werden generell in zwei Arten unterteilt. Man nennt jene Laufzeitröhren „Kreuzfeldröhren“, die im elektrotechnischen Betrieb ein starkes magnetisches Feld senkrecht zum elektrischen Feld aufweisen. In Differenz dazu wird bei Linearstrahlröhren, der zweiten Gruppe von Laufzeitröhren, das zusätzliche magnetische Feld zur Ausrichtung und Bündelung des Elektronenstrahls genutzt. Dieser Prozess wird auch als „Fokussierung“ bezeichnet. Das Gyrotron nimmt diesbezüglich innerhalb der Linearstrahlröhrentechnik eine Sonderstellung ein.

 


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