Leidener Flasche

Die älteste Bauvariante eines Kondensators stellt die Leidener Flasche dar. Die Kapazität, die mit der ersten hergestellten Leidener Flasche realisiert wurde lag bei ca. 5 nF. Allgemein besteht dieser erste Kondensator aus einem Glasgefäß, das außen und innen mit einer Aluminiumfolie belegt ist. Zum Teil wurden auch andere Metallfolien für Leidener Flaschen verwendet. Das Glas wirkte in dieser Form als Isolator und so auch als erstes Dielektrikum.

 

Das generelle Prinzip der Leidener Flasche wurde unabhängig voneinander von mehreren Wissenschaftlern im gleichnamigen Ort Leiden gefunden und analysiert. Grund war, dass einige Personen leichte Stromschläge erlitten, nachdem sie mit Metallteilen und Gläsern in Laborversuchen hantiert hatten.

Ewald Jürgen Georg von Kleist gilt als Urvater der Leidener Flasche, die ihn honorierend auch „Kleistsche Flasche“ genannt wird. Der erste Kondensator (Leidener Flasche) wurde überwiegend zur publikumswirksamen Demonstration von elektrischer Ladung und Stromschlägen genutzt.

 


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