Magnetdiode

Was genau ist eine Magnetdiode und wozu wird sie eigentlich eingesetzt? Im Grunde ist die Magnetdiode ähnlich wie die pin-Diode aufgebaut. Sie wird oft aus Germanium hergestellt und weist zwischen der p- und n-dotierten Schicht eine breite, nichtleitende i-Schicht auf (pin-Struktur). Die Haupteigenschaft der Magnetdiode ist ihr veränderlicher Widerstandswert. Dieser lässt sich durch Anlegen eines äußeren Magnetfeldes beeinflussen. Der dann auftretende magnetoresistive Effekt bewirkt eine Veränderung des Widerstandes der Magnetdiode, abhängig vom Diodenmaterial bzw. der Stärke des magnetischen Feldes.

In Deutschland werden elektronische Bauteile nach DIN EN 60617 (Grafische Symbole für Schaltpläne) und deren Kenn-Nummer nach IEC 60617 dargestellt. Das ermöglicht die Erstellung von komplexen Schaltplänen. Das hier abgebildete Symbol bezeichnet eine Magnetdiode
Das Schaltzeichen nach DIN EN 60617 für eine Magnetdiode



 

 

Häufig wird die Magnetdiode als Doppeldiode eingesetzt da sie im Allgemeinen eine hohe Temperaturabhängigkeit besitzt. Dies bedeutet dass zwei Diodenkörper in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengefasst werden und in entgegengesetzte Richtung von einem Magnetfeld durchstreift werden. Besonders gut eignet sich die Magnetdiode als Sensor zur Abgabe eines kontaktlosen Signals z.B verbaut in Drehzahlmessern.

Eine anschauliche Erklärung des elektrischen Magnetfeldes, das für die Wirkungsweise der Magnetdiode eine herausragende Rolle spielt, können sie in folgendem Video sehen:

 


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