Nonode

Die Nonode stellt ein recht kompliziert aufgebautes elektronisches Bauelement dar. Sie ist Teil der großen Familie der Elektronenröhren. Da Röhren hinsichtlich ihrer Anzahl an vorhandenen Elektroden unterschieden werden, stellt die Nonode eine eigene Gruppe dar. Als Nonode werden alle Elektronenröhren bezeichnet, die neben der stets vorhanden Anode und der Kathode sieben Gitter aufweisen. Folglich verfügt die Nonode insgesamt über neun Elektroden. Bekannt ist sie in technischen Fachkreisen auch unter dem Namen „Enneode“.

 

Zur Fertigungsgeschichte der Nonode gehörten nur wenige Varianten. Über einen längeren Zeitraum wurden z. B. die EQ 80, die EQ 40 sowie eine Allstromausführung UQ 80 hergestellt. Doch was war der eigentliche Entwicklungszeck der Enneode? Die Enneode wurde simultan zur Markteinführung des UKW-Rundfunks entwickelt. Diese besondere Elektronenröhre sollte der Frequenzmodulation dienen. Wenn man ihre Funktionsweise genauer analysiert, so ähnelt diese der eines Koinzidenzdemodulators. An der Anode der Enneode konnte eine recht große elektrische Signalspannung abgenommen werden.

 


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