Nuvistor

Die Elektrotechnik ist was ihre Bauelemente betrifft, ein sehr schnelllebiges und wandelbares Technologiegebiet. Folglich herrscht bei vielen elektronischen Bauteilen eine hohe Fluktuation, sodass es häufig zu Verdrängungs- und Substitutionsprozessen unter den Produkten kommt. Der Nuvistor ist Opfer eines solches Vorgangs geworden. Nuvistor? Vielen Leuten ist dieses recht unbekannte Objekt kein Begriff und auch unter Technikern und Ingenieuren sollten nur die Älteren oder historisch bewanderten eine Ahnung haben, um was für ein Bauelement es sich hier handelt.

 

Formal betrachtet ist der Nuvistor eine Sonderbauform einer Elektronenröhre. Er ist deutlich kleiner und somit miniaturisiert gefertigt. Des Weiteren unterscheidet sich der Nuvistor in vielen Punkten von der heutigen Elektronenröhre. Der Nuvistor verfügt über ein Metallgehäuse, dass sein Inneres verdeckt. Zudem ist der Nuvistor mit einem Keramikboden verstärkt, was seine Bruchunempfindlichkeit deutlich erhöht. In ihrer technischen Blütezeit wurden die Nuvistoren wegen ihrer damaligen, sehr guten elektrischen Werte vor allem in Fernsehtunern oder Oszilloskopen verbaut. Dieser Zeitraum erstreckte sich über ein paar Jahre und begann 1959.

 


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