Nuvistoren

Nuvistoren sind elektrische Bauelemente, die sich Mitte des 20. Jahrhunderts in der Frequenztechnik großer Beliebtheit erfreuten. Sie überzeugten durch ihre damaligen, außerordentlich guten elektrischen Werte. Allerdings bekamen die Nuvistoren recht schnell technische Konkurrenz durch die voranschreitende Entwicklung der Halbleiterbauelemente, inklusive der Elektronenröhre. Im Grunde sind Nuvistoren sehr klein gehaltene Sonderbauvarianten von Elektronenröhren. Sie unterscheiden sich aber in zig Punkten von den herkömmlichen, heutigen Elektronenröhren.

 

Das Baugehäuse von Nuvistoren ist aus Metall und somit nicht transparent. Darüber hinaus ist ein Nuvistor mit einem Boden aus Keramik ausgestattet, sodass er sich merkbar unempfindlicher gegenüber mechanischen Reizen verhält. Folglich steigt auch die Bruchunempfindlichkeit der Nuvistoren. Ein weiteres Charakteristikum von Nuvistoren ist ihre recht individuelle Fertigungsweise. Die Konstruktion des Nuvistors bot keine Möglichkeit der Evakuierung des verbauten Kolbens. Deshalb wurde die komplette Montage des Nuvistor-Systems, inklusive des Kolbenverschlusses unter einem Hochvakuum durchgeführt.

 


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