Oilers

Wenn man sich mit Elektronikern unterhält, fällt bisweilen öfter mal der Begriff „Oilers“. Doch was genau steckt eigentlich hinter dem Wort „Oilers“? Die Elektronik beherbergt ein ganzes Sammelsurium von Bauteilen. Neben den aktiven Bauelementen wie Dioden, Transistoren und Sensoren gibt es noch die passiven Elemente wie z.B. die Kondensatoren. Ein spezieller Kondensator ist der Ölpapierkondensator, kurz „Oiler“. Sein Dielektrikum ist namensgebend und besteht aus einer in besonderem Öl getränkten Papierfolie. Durch das Öl schließen sich die Poren bzw. die Hohlräume des Papiers und es entfaltet seine nahezu gänzlich isolierende Wirkung.

 

Metallfolien bilden bei den Oilers die Elektroden. Zwischen diesen Elektroden bildet sich „über“ dem Dielektrikum ein elektrisches Feld. Eine wichtige weitere Funktion der Papierfolie ist die Abstandswahrung. Sie dient als Platzhalter zwischen den Elektroden. Ölpapierkondensatoren weisen im Vergleich zu normalen Papierkondensatoren oft eine höhere Spannungsfestigkeit auf.

 


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