Oktode

Das Bauteilgebiet der Elektronenröhren ist breit gefächert. Es gibt zahlreiche Varianten und Ausführungen von Röhren. Grundsätzlich werden Elektronenröhren aber in einige Hauptgruppen (Bautypen) eingeteilt. Die Oktode stellt einen dieser allgemeinen Röhrentypen dar. Doch was genau versteht man eigentlich unter einer Oktode? Die Oktode stellt eine Parallelentwicklung zur Oszillatortriode/Mischhexode dar. Oft wird die Oktode auch als Achtpolröhre bezeichnet.

 

Im Inneren der Oktode findet man bei technischer Betrachtung eine Steuerelektrode (g1). Diese Elektrode stellt quasi ein Steuergitter dar. Diesem Gitter folgt meistens eine Anode (g2), welche aus zwei Stegen zusammengesetzt ist. Die Anode bildet bei der Oktode zusammen mit der Kathode und dem ersten Gitter ein sogenanntes „Oszillatorsystem“. Nach dem Schirmgitter (g3) befindet sich eine weitere Steuerelektrode (g4) im inneren Aufbau der Oktode. Dieses zusätzliche Steuergitter wird bei der Oktode mit dem Empfangssignal beaufschlagt.

 


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