PEN-Folienkondensator

Der PEN-Folienkondensator gehört zur Bauteilfamilie der Kondensatoren und ist somit ein passives elektrisches Bauelement. In Gänze ausgeschrieben steht die Abkürzung PEN für den chemischen Kunststoff „Polyethylennaphthalat“. Dieser gehört allgemein zu den Polyestern.

Wie alle Folienkondensatoren verfügt auch der PEN-Folienkondensator über ein geschichtetes oder gewickeltes Dielektrikum aus zuvor behandelten Kunststofffolien. An diesen extrem dünnen Folien sind Elektroden befestigt, damit sich in Folge eines elektrischen Stromflusses, später in der Praxis, ein elektrisches Feld aufbauen kann. Folienkondensatoren werden in den verschiedensten elektronischen- und elektrotechnischen Anwendungen benötigt und verbaut. Sie erfreuen sich daher einer ziemlich großen Beliebtheit und werden sehr häufig produziert.

 

Der PEN-Folienkondensator erhält seine individuellen elektrischen Eigenschaften durch das verwendete Kunststoffmaterial. Daran orientieren sich dann die konkreten technischen Daten. Die Kapazität von Polyethylennaphthalat-Folienkondensatoren ist abhängig von der herrschenden Temperatur sowie von der Frequenz. Relativ betrachtet ist die Temperaturabhängigkeit von PEN-Folienkondensatoren aber im unteren Spektrum der Folienkondensatoren, sodass diese durchaus als temperaturfest bezeichnet werden können.

 


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