Papier-Kondensator

Ein Kondensator mit Papier? Ja, auch sowas gibt es. Und das Zusammenspiel zwischen Papier und passivem elektrischen Bauteil funktioniert erstaunlich gut. Wobei so erstaunlich ist das Ganze gar nicht, denn eine Reihe von Wissenschaftlern und Technikern hat lange getüftelt, damit sich das Material Papier in einem elektrischen Bauelement technisch gewinnbringend einsetzen lässt.

Papier ist ein sehr guter Isolator. Das war relativ früh bekannt. Allerdings verging bis zur Entwicklung des Papier-Kondensators noch eine Zeit. Normales Schreibpapier ist für den elektrischen Betrieb völlig nutzlos, also musste ein Spezialpapier her. Durch geschickte Imprägnierungsverfahren ließ sich die gepresste Zellulose, kurz Papier, derart veredeln, dass sie als Dielektrikum in einem Kondensator verbaut werden konnte.

 

Von den ersten industriell produzierten Kondensatoren besaßen sehr viele ein Papierdielektrikum. Ein Papier-Kondensator weist viele Vorteile auf, sowie ein paar erwähnenswerte Nachteile. Papier weist eine geringe Proportionalitätskonstante auf. Dies hat Auswirkungen auf die Kapazität des Papier-Kondensators. Des Weiteren ist Papier weniger durchschlagsfest als eine vergleichbare Kunststofffolie.
 

 


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