Papierkondensator

Am Namen des Papierkondensators lässt sich schon einfach ablesen, aus was für einem Material sein Dielektrikum zusammengesetzt ist. Natürlich besitzt der Papierkondensator ein Dielektrikum aus speziellem Papier. Gepresste Zellulose im getrockneten Zustand, kurz Papier, ist ein sehr guter Isolator. Schon früh wurde die isolierende Wirkung von Papier in der Elektrotechnik- und Elektronik erkannt und gezielt genutzt.

Allgemein war Papier eines der ersten Dielektrika, das in industriell gefertigten Kondensatoren verbaut wurde. Somit begann der technologische Siegeszug des Papierkondensators recht früh. Wichtig anzumerken ist jedoch, dass es sich bei diesem industriellen Material nicht um normales Schreibpapier handelt. Für den Papierkondensator wird ein spezielles imprägniertes Papier verwendet.

 

Neben vielen Vorteilen gibt es beim Einsatz von Papier als Isolator aber auch ein paar beachtenswerte Nachteile. So weisen Papierkondensatoren eine geringe Proportionalitätskonstante auf. Dies ist begründet in der schleichenden, aber im Betrieb fortschreitenden Dickenabnahme des Papiers, mit der auch eine Veränderung der Kapazitätswerte einhergeht.

 


Ihr Ansprechpartner

Gern beantworten wir Ihre Fragen zum Thema „Papierkondensator“

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Dragonerstraße 34
30163 Hannover
Deutschland
Telefon [05 11] 2 88 99 - 0
Telefax [05 11] 2 88 99 - 99

E-Mail: info(at)steindesign.de

Zurück zur Stichwortliste

 

Bekannte Hersteller:

Central Semiconductor
Diotec Semiconductor
Electel
Europe Chemi-Con
Fischer Elektronik
Fischer & Tausche Kondensatoren GmbH
GSN Greatecs
Hartu
Hongfa
KEMET Corporation
Kingbright Electronic
LAPIS Semiconductor
Nippon Chemi-Con
Omron K. K.
Piher Sensors and Controls
Powersem
Powertip Technology
ROHM Semiconductor
United Chemi-Con
Weidmüller