Photothyristor

Der Photothyristor, vielen Personen auch geläufig unter dem Namen „Optothyristor“, ist als Photoelement ein spezielles Bauteil der Elektrotechnik- und Elektronik. Was den grundsätzlichen Aufbau und die Arbeitsweise betrifft, bestehen zwischen einem normalen Thyristor und dem Photothyristor keine Differenzen. Das Alleinstellungsmerkmal des Optothyristors ist seine Fähigkeit, äußerliche bzw. innerliche Lichtemissionen durch die Ausnutzung des photoelektrischen Effektes, in einen Stromfluss umzusetzen.













 
 

Wie alle Thyristoren besitzt auch der Photothyristor mindestens vier Halbleiterzonen. Diese Schichten sind in wechselnder Dotierungsfolge angeordnet (pnpn, npnp). Zwischen den einzelnen Halbleiterschichten ergeben sich in der Grundform drei p-n-Übergänge. Die verbauten Elektroden des Photothyristors werden „Anode“ und „Kathode“ genannt. Diese Namensgebung findet man z.B. auch bei den Dioden. Charakteristisch für diesen speziellen Thyristor ist ein transparentes Gehäuse bzw. ein vorhandenes Gehäusefenster. Mit diesem Gehäusefenster ist in der Mehrzahl der Fälle ein optischer Anschluss verknüpft oder alternativ eine installierte Leuchtdiode (LED). Diese LED besitzt der Photothyristor statt der sonst üblichen Gate-Elektrode.



 



 

 


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