ROHM Semiconductor

Unsere moderne Welt und speziell die heutige Kommunikation stützt sich stark auf die Verwendung elektrotechnischer- und elektronischer Bauelemente. ROHM Semiconductor ist ein Hersteller elektronischer Bauteile mit Hauptstandort in der japanischen Stadt Kyoto.
Gegründet wurde dieses börsennotierte Unternehmen am 17. September 1958 von Kenichiro Sato, der lange Zeit ebenfalls als Präsident und CEO tätig war. Die Erfolgsgeschichte von ROHM Semiconductor begann mit der Fertigung hochwertiger elektrischer Widerstände. Diese grundlegenden Bauelemente wurden ebenfalls zum Namensgeber der Firma: R (engl.: Resistor) + Ohm (Größeneinheit des Widerstands). Allerdings wuchs das Sortiment von ROHM Semiconductor stetig an, sodass schon bald andere Halbleiter, ICs, Transistoren, LC-Displays, Dioden und thermische Druckknöpfe dazu zählten.

In den 1970er Jahren stieg die globale Nachfrage nach technologisch anspruchsvollen Schaltkreisen und den dazugehörigen Bauelementen. ROHM Semiconductor erweiterte im Zuge dieser Entwicklung die eigenen Produktionskapazitäten und eröffnete ein Tochterwerk in den USA. Dieser Standort in Kalifornien stand schon früh nach seinem Fertigungsstart für qualitativ hochwertige und moderne integrierte Schaltkreise. Die Entwicklungskompetenz der Firma ROHM Semiconductor wurde insbesondere in das „Erfindertal“ Silicon Valley verlagert. Dort tüfteln die Ingenieure und Wissenschaftler von ROHM Semiconductor noch heute an innovativen und kundengerechten Spezialwiderständen und anderen Bauteilen.

Der Unternehmensname änderte sich im Laufe der Zeit von anfangs „R.ohm“ über „ROHM“ zum bis heute populären „ROHM Semiconductor“. 1984 war ein weiteres bedeutendes Jahr für ROHM Semiconductor. Mitarbeiter der Firma etablierten die erste industrielle Nutzung von Laserdioden mit MBE-Methodik. Infolgedessen stiegen der Umsatz, sowie weitere Unternehmensgrößen an. ROHM Semiconductor war nun ein globaler „Player“ im Elektrotechnik- und Elektronikbereich.

 

Der nächste Schritt erfolgte 1986. ROHM Semiconductor versorgte sich aufgrund der massiv gestiegenen Absatzzahlen von Widerständen, Transistoren, integrierten Schaltkreisen und Dioden mit Fremdkapital und wagte den Sprung an die Börse von Osaka. Damit war der Weg frei für neue Investitionen in Produktionsstätten von qualitativen Bauteilen.

Mit dem damit einhergehenden Innovationsvorsprung sicherte sich ROHM Semiconductor mehrere wichtige Patente im Elektroniksektor. 1988 wurde beispielsweise ein grundlegendes Patent hinsichtlich der Herstellung von Flash-Speichern beantragt.

In den darauffolgenden Jahren wandelte sich ROHM Semiconductor von einem reinen Technologiekonzern zu einem breit aufgestellten Unternehmen mit vielen Facetten. Nachdem der Vertrieb von Leuchtdioden gestützten Nachrichtentafeln angelaufen war, führte „Ken“ Sato eine Stiftung zur Förderung von Musik als Kulturgut ein. Dies verdeutlich den Anspruch von ROHM Semiconductor mehr zu sein, als ein reiner Hersteller qualitativer und moderner Bauelemente.

Nach weiteren Werkseröffnungen im asiatischen Raum, startete ROHM Semiconductor 1997 die Massenproduktion von roten Laserdioden. Diese Dioden wurden speziell für DVD-Player konzipiert.

Heute ist ROHM Semiconductor ein börsennotiertes Technologieunternehmen, das ca. 20.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt und einen Umsatz von über 3 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

 


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