Regelkondensator

Ein Regelkondensator ist ein Kondensator, der durch eine mechanische Verstellung seine Kapazität verändern kann. Solche Kondensatoren, welche zu der Gruppe der Drehkondensatoren gezählt werden,  sind für eine häufige und wiederholende Betätigung ausgelegt, da ihre Kapazitätsänderung durch die Änderung der kapazitiv wirksamen Fläche erfolgt. Sie dienen, ähnlich dem Trimmer, für die Korrektur einer präzise vorgegebenen Frequenz.

 

Wie bei den meisten Drehkondensatoren besteht der Regelkondensator auch aus einem „Stator“, einem „Rotor“ und einem Dielektrikum. Der Stator und der Rotor bestehen hierbei aus mehreren Metallscheiben, die zueinander parallel sind. Zu Anfangszeiten des Regelkondensators wurde als Dielektrikum Luft verwendet, da aber durch den erforderlichen Plattenabstand eine mechanisch stabile und relativ große Konstruktion benötigt wurde, versuchte man ein effizienteres Dielektrikum zu finden. Nach verschiedenen Versuchen, kam man schließlich auf Hartpapier, da dieses sehr kosteneffektiv war, annehmbare elektrische Eigenschaften besessen hat und der Regelkondensator kompakter gebaut werden konnte. Diese Ausführung wurde aufgrund des kompakten Designs oft „Quetscher“ genannt, war die Standardausführung des Drehkondensators in den 1920er Jahren und wurde zum Beispiel in so gut wie jedem Rundfunkgerät verwendet.

 

 


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