Röhre mit vier Gittern

Röhre mit vier Gittern. Anhand dieses Namens lässt sich der grundlegende Aufbau dieser Elektronenröhre schon erahnen. Die Röhre mit vier Gittern, verkürzt auch oft als Hexode bezeichnet, ist eine Elektronenröhre, die über sechs installierte Gate-Anschlüsse (Elektroden) verfügt. Es handelt sich bei diesen sechs Elektroden um eine Kathode, eine Anode, sowie insgesamt vier weitere Gitter. Damit ist die Hexode, was die aufsteigende Anzahl der vorhandenen Elektroden betrifft, der direkte Nachfolger der Pentode, die lediglich fünf Anschlüsse aufweist.

 

Simplifiziert beschrieben ist die Röhre mit vier Gittern eine Kaskade von zwei Tetroden, sodass sich zwischen Anode und Kathode zwei Steuergitter (g1, g3) und zwei Schirmgitter (g2, g4) auffinden lassen. Das Funktionsprinzip der Röhre mit vier Gittern wird in Fachmagazinen und entsprechender Literatur auch oft mit dem Begriff der „virtuellen Kathode“ vereinfacht dargestellt. Diese hypothetische Kathode befände sich zwischen dem Schirmgitter (g2) und dem Steuergitter (g3).

 


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