SET

Spricht man in der Technik von besonderen Transistoren, ist oft vom „SET“ die Rede. Um etwaige Verständnisprobleme im Vorhinein zu vermeiden. Die Abkürzung SET leitet sich aus der englischen Sprache ab und steht gänzlich ausgeschrieben für „single-electron transistor“. In deutschen Büchern und Informationskatalogen findet man diesen Transistor auch unter der Bezeichnung „Einzelelektronentransistor“.

Damit kommen wir nun zu der eigentlichen Funktion des SETs. Diese ist schon aus dem Namen des Transistors unschwer ersichtlich. Ein SET ist in der Lage, in einem konkret definierten Zeitintervall, jeweils nur einen elektrischen Ladungsträger passieren zu lassen.

































 

 

Überwiegend werden für solche Prozesse, unter Beteiligung des Einzelelektronentransistors, Elektronen verwendet. Zum Teil ähnelt die Arbeitsweise des SETs der eines gängigen Feldeffekttransistors (FET). Auch der SET verfügt über Elektroden bzw. Reservoire, die als Source (Quelle) und Drain (Abfluss) bezeichnet werden. Darüber hinaus weist dieser spezielle Transistor noch mindestens eine zusätzliche Gate-Elektrode auf, die ihn als aktives Bauteil der Elektronik, extern steuer- und schaltbar macht. Eine Primärfähigkeit von Einzelelektronentransistoren ist ihre elektronische Eignung zur Eichung des Stromflusses. Dafür benötigt man allerdings einen SET mit mehreren Gate-Elektroden.

 


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