TRAPATT-Diode

Was ist eigentlich eine TRAPATT-Diode und wie funktioniert sie? Die TRAPATT-Diode gehört zur Familie der Avalanche-Dioden. Derartige Halbleiterdioden machen sich das „Prinzip des Lawinendurchbruchs“ zunutze. Darunter versteht man den auftretenden Effekt, dass eine Diode plötzlich leitend wird, wenn eine gewisse Spannungsgrenze in Sperrrichtung überschritten wird. In diesem Zustand sind die Elektronen so schnell, dass sie nicht nur Valenzelektronen freisetzen sondern selber auch nicht mehr rekombinieren. Folglich findet eine massive Freisetzung von Ladungsträgern statt. Ein elektrischer Strom fließt.

 

Die TRAPATT-Diode ist ein Hochfrequenz-Halbleiterbauelement der Mikroelektronik. Charakteristisch für die TRAPATT-Diode ist ihre große Leistung bei simultan sehr gutem Wirkungsgrad. Die TRAPATT-Diode verbindet also Funktionalität mit Effizienz. Durch gezielt kombinatorisches Schalten von mehreren TRAPATT-Dioden lässt sich ein pulsierender Leistungsfluss realisieren. Dieser erreicht zum Teil 1,2 kW bei eingespeister Frequenz von 1,1 GHz. Für diesen Vorgang benötigt man in der Regel fünf Dioden.

Der elektrische Betrieb der TRAPATT-Diode unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von dem der IMPATT-Diode.

 


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