Trigger-Diode

Zu den sehr schnell arbeitenden Dioden gehört die Leistungsdiode SBCT2060. Die Leistungsdiode SBCT2060 besitzt einen Nennstrom von ca. 20 Ampere. Weiterhin liegt die periodische Spitzensperrspannung bei ca. 60 Volt, was ein sehr hoher Wert für eine gängige Halbleiterdiode ist. Die Die Trigger-Diode ist eine spezielle Halbleiterdiode, die aus Silizium hergestellt wird. Sie besitzt wie alle gängigen Dioden zwei Elektroden, die als Anode und Kathode bezeichnet werden. Das Besondere an der Trigger-Diode ist die Anordnung ihres Halbleitermaterials. Die Trigger-Diode besitzt vier Halbleiterschichten mit wechselnder Dotierung. Folglich ergeben sich innerhalb dieses Bauteils drei p-n Übergänge. Im elektronischen Betrieb zeigt die Trigger-Diode zudem Eigenschaften eines Schalters. Das bedeutet konkret, dass die Diode sich in Vorwärtsrichtung leitend, also niederohmig und in Rückwärtsrichtung sperrend also hochohmig verhält. Wenn man die Trigger-Diode in einer elektronischen Schaltung zur Begrenzung eines Stromes benutzen möchte, muss im allgemeinen ein Vorwiderstand verbaut sein.

 

Die Arbeitsweise dieser Spezialdiode ist recht einfach erklärt: es gibt im Grunde nur zwei verschiedene wichtige Betriebszustände. Wenn die Anode bezüglich der negativ geladen Kathode ist, verhalten sich die Diodenstrecken D1 und D3 sperrend, lediglich die Diodenstrecke D2 leitet. Als Resultat ergibt sich ein kleiner Sperrstrom an der Trigger-Diode. Ist die Anode hingegen positiv geladen, sind D2 und D3 leitend und nur die Diodenstrecke D2 verhält sich sperrend in der Mitte des Bauteils. Wenn man nun die angelegte elektrische Spannung weiter erhöht, kommt es an dem letzten sperrenden p-n Übergang von D2 zu einem Durchbruch und die Trigger-Diode wird rasant niederohmig und leitet. Diese, den Effekt des Durchbruchs auslösende Spannung, wird oft auch als Schaltspannung tituliert.

Das Einsatzspektrum der Trigger-Diode erstreckt sich über Bereiche der elektrotechnischen Fernsprech- und Vermittlungstechnik sowie Beteiligungen in sogenannten Zähler- und Impulsschaltungen. Weiterhin wird sie oft noch in Ausführungen von Digitalschaltungen, sowie im allgemeinen Bereich niedriger elektrischer Leistungen verbaut.
In Deutschland werden elektronische Bauteile nach DIN EN 60617 (Grafische Symbole für Schaltpläne) und deren Kenn-Nummer nach IEC 60617 dargestellt. Das ermöglicht die Erstellung von komplexen Schaltplänen. Das hier abgebildete Symbol bezeichnet die Trigger-Diode.
Das Schaltzeichen nach DIN EN 60617 für die Trigger-Diode.

 

 


Ihr persönlicher Ansprechpartner

Gern beantworten wir Ihre Fragen zum Thema „Trigger-Diode“

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Dragonerstraße 34
30163 Hannover
Deutschland
Telefon [05 11] 2 88 99 - 0
Telefax [05 11] 2 88 99 - 99
E-Mail: info(at)steindesign.de

Zurück zur Stichwortliste

 

Bekannte Hersteller:

Central Semiconductor
Diotec Semiconductor
Electel
Europe Chemi-Con
Fischer Elektronik
Fischer & Tausche Kondensatoren GmbH
GSN Greatecs
Hartu
Hongfa
KEMET Corporation
Kingbright Electronic
LAPIS Semiconductor
Nippon Chemi-Con
Omron K. K.
Piher Sensors and Controls
Powersem
Powertip Technology
ROHM Semiconductor
United Chemi-Con
Weidmüller