Ultrakondensator

Ein Ultrakondensator ist einfach gesagt ein Kondensator, der über eine sehr große Kapazität verfügt. Zudem nutzt der Ultrakondensator zwei Speicherverfahren um den Kapazitätswert derart groß zu gestalten. Kondensatoren sind im Vergleich zu Dioden oder Transistoren passive Bauelemente der Elektrotechnik. Folglich können sie nicht direkt in ihrem Schaltverhalten beeinflusst oder angesteuert werden wie Halbleiterdioden. Der Begriff „Superkondensator“ wird auch oft verwendet, wenn es um den Ultrakondensator geht.

Generell sind Ultrakondensatoren elektrochemisch aufgebaut und Nachfahren der Doppelschichtkondensatoren. Sie verfügen über kein Dielektrikum im herkömmlichen Sinne. Das unterscheidet Superkondensatoren fundamental von Keramik-, Elektrolyt-, oder Folienkondensatoren. Der Kapazitätswert eines Ultrakondensators ergibt sich aus der Addition zweier hochkapazitiver Speicherprinzipien.

 

Zum einen speichert der Superkondensator seine elektrische Ladung statisch. Darüber hinaus wird die Ladung noch elektrochemisch gebunden. Das erhöht die Fähigkeit Ladung aufzunehmen und ein elektrisches Feld aufzubauen.

Als praktisches Beispiel für einen bekannten Ultrakondensator kann eine handelsübliche Autobatterie gelten.

 


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