Vidicon

Ein Vidicon ist eine Elektronenröhre mit deren Hilfe sich Bilder aufnehmen lassen. Somit handelt es sich bei dem Vidicon um eine Bildaufnahmeröhre. Diese Bildaufnahmeröhren sind quasi das funktionstechnische Gegenteil von Bildröhren. Diese dienen der Wiedergabe eines Bildes. Meistens ist in diesem Zusammenhang die Rede von einem Fernsehbild. Das Vidicon wurde in den 1950er Jahren konzipiert und entwickelt. Federführend bei diesem technischen Vorhaben war die US-amerikanische Firma „Radio Corporation of America“ (RCA). Heute findet das Vidicon vor allem für spezielle Aufgaben eine rege Verwendung. Gemeint sind damit elektrotechnische Vorhaben, die unter erschwerten äußeren Bedingungen stattfinden.

 

Vidicone bzw. Elektronenröhren vom Vidicontyp werden z.B. in der Nukleartechnik eingesetzt. Die sehr hohen Strahlenwerte im Inneren eines Kernkraftwerkes stellen große Ansprüche an die Qualität und Funktion des Vidicons. Andere Elektronenröhren würden unter derartigen Umständen gelinde gesagt „ihren Geist aufgeben“. Das Vidicon arbeitet mit einer fotoempfindlichen Schicht. Diese sensible Schicht wird mit einem langsamen Elektronenfluss abgetastet. Dadurch unterscheidet sich das Vidicon von artverwandten Elektronenröhren (Orthikon, Ikonoskop), welche ihre Bilderfassung mit einem schnellen Elektronenstrahl vollziehen.

 


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