Zweirichtungs-Thyristortriode

Was steckt eigentlich hinter dem etwas sperrigen Begriff „Zweirichtungs-Thyristortriode“? Die Zweirichtungs-Thyristortriode ist den meisten Technikern besser bekannt als Triac oder Symistor. Dieses Bauteil besitzt eine Halbleiterschichtstruktur und fungiert in seiner elektronischen Ausprägung quasi als Antiparallelschaltung zweier Thyristoren. Ein Thyristor ist eine Bauteilkombination aus Transistor und Thyratron. Die Zweirichtungs-Thyristortriode ist somit in der Lage einen elektrischen Wechselstrom zu schalten. Dies unterscheidet sie von herkömmlichen Single-Thyristoren, die lediglich in eine Richtung schalten können und somit im eingeschalteten Zustand wie eine Halbleiterdiode wirken.

 

Die Zweirichtungs-Thyristortriode besitzt drei Anschlüsse. Eine Steuerelektrode sowie zwei weitere Hauptelektroden. Eine der beiden Hauptelektroden ist direkt mit dem Gehäuse verbunden und wird in der Fachsprache H2 genannt. Um beide Thyristoren des Triacs mit nur einem Anschluss anzusteuern, verfügt das Bauelement über Zünd- und Hilfsthyristorstrecken.

Interessanter Fakt: Triacs können nicht für elektrische Ströme im sehr hohen Amperbereich hergestellt werden. Folglich verwendet man auf dem Gebiet der Leistungselektronik immer noch einzelne Thyristoren.

 


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